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Am Mittwoch, 6. Juli findet die erste deutsch-Luxemburgische Vernetzungstagung "Demokratie & Zusammenleben - Best-Practice-Beispiele aus der Nachbarschaftsregion Miselerland (LUX) und Moselfranken (DEU) in Wasserbillig (LUX)" statt.

Die Partnerschaft für Demokratie in der VG Konz liegt im Herzen Europas und zugleich in der Nachbarschaftsregion Miselerland/ Moselfranken. Die Tagung, die wir zusammen mit der PfD Saarburg-Kell aus Deutschland und dem ASTI und respect.lu aus Luxemburg unterstützen, bietet daher für uns die Gelegenheit die Demokratiearbeit im benachbarten Luxemburg und die Strukturen und Akteure, die diese tragen, kennen zu lernen. Gleichzeitig bietet der Austausch die Möglichkeit voneinander zu lernen, eigene Best-Practice-Beispiele vorzustellen und die erfolgreichen Projekte der anderen kennen zu lernen. So ergeben sich u.U. auch Gelegenheiten zukünftig Projekte gemeinsam zu realisieren und so für die Demokratie einzustehen und den europäischen Gedanken weiter voran zu bringen.

Weitere Infos zur Veranstaltung und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es >hier<.

Die Veranstaltung wird im Rahmen des LEADER-Projektes „NoperTrips“ organisiert und gefördert.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „In Vielfalt geeint – Europa entdecken und verstehen“ organisierte die Partnerschaft für Demokratie in der VG Konz in Kooperation mit der Aktionsgruppe "Lebenslanges Lernen" und der Europäischen Vereinigung für Eifel und Ardennen (EVEA) am vergangenen Sonntag, dem 15. Mai 2022 eine geführte Wanderung beim Dreiländereck in Ouren.

Die dreistündige Tour startete bei bestem Wetter und sommerlichen Temperaturen am Europadenkmal, an der Grenze von Luxemburg, Belgien und Deutschland. Vor Ort erhielten die Teilnehmer*innen von Herrn Bittner, dem internationalen Präsidenten der EVEA zunächst einen interessanten Einblick zur Geschichte und Bedeutung des Mahnmals.

 

Auf den vier aus Naturstein bestehenden Findlingen sind Plaketten angebracht, welche die Namen der „Väter Europas“ tragen: Joseph Bech für Luxemburg, Paul-Henri Spaak für Belgien, Robert Schuman für Frankreich und Konrad Adenauer für Deutschland. Neben zahlreichen Informationstafeln erinnert ein zentral stehender fünfter Stein zudem an die Unterzeichnung der Römischen Verträge vom 25. März 1957. Weiterlesen

Veranstaltungsreihe „In Vielfalt geeint – Europa entdecken und verstehen!“

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „In Vielfalt geeint – Europa entdecken und
verstehen“ organisierte die Partnerschaft für Demokratie in der VG Konz in Kooperation mit der Aktionsgruppe "Lebenslanges Lernen" am vergangenen Samstag, dem 9. April 2022 eine Bildungsfahrt nach Luxemburg.

Das Großherzogtum zählt nicht nur zu den Gründungsmitgliedern der Europäischen Gemeinschaften, aus denen sich später die Europäische Union entwickelte, sondern dessen Hauptstadt ist heute auch Sitz für die Justiz- und Finanzorgane der EU.

Bei einer dreistündigen Führung durch das Europa-Viertel und die Altstadt erfuhren die Teilnehmer*innen spannende Details zur Geschichte Luxemburgs und dessen Entwicklung zur europäischen Hauptstadt.

Besonders eindrucksvoll war die bauliche Erweiterung des Kirchberg-Plateaus, auf dem nicht nur zahlreiche Banken, sondern auch eine Vielzahl von Behörden und Institutionen der EU untergebracht sind.

Neben dem Europäischen Gerichtshof, dem Robert-Schuman-Gebäude, dem Europäischen Rechnungshof und dem Generalsekretariat des Europäischen Parlaments wurde auch die Europäische Investitionsbank besichtigt, bevor es mit der Tram in Richtung Altstadt zum Cercle Cité ging, das von 1953 bis 1969 der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) als Sitzungs- und Tagungsort diente.

Am Sonntag, dem 15. Mai bietet die Partnerschaft für Demokratie in Kooperation mit der EVEA, der Europäischen Vereinigung für Eifel und Ardennen, außerdem eine Fahrt zum Dreiländereck bei Ouren an. Vor Ort werden die Teilnehmer*innen eine geführte Wanderung unternehmen und sich das Europadenkmal bei Ouren anschauen, welches an die Römischen Verträge von 1957 erinnert und Zeugnis der regionalen Zusammenarbeit für ein vereintes Europa ist.

Während der Wanderung werden die einstmals trennenden Landesgrenzen von Deutschland, Belgien und Luxemburg an mehreren Stellen überschritten und die Bedeutung grenzüberschreitender freundschaftlicher Beziehungen und des europäischen Gedankens auf diese Weise für die Teilnehmer*innen direkt erlebbar.

Für weitere Informationen bzw. für die Anmeldung wenden Sie sich bitte an die VHS Konz. Tel.: 06501 – 604321; E-Mail: konz@kvhs.trier-saarburg.de

Die Veranstaltungsreihe wird organisiert von der Koordinierungs- und Fachstelle der
Partnerschaft für Demokratie in der VG Konz und gefördert vom Bundesministerium
für Familien, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms
„Demokratie leben!“

Auftakt zur Veranstaltungsreihe „In Vielfalt geeint – Europa entdecken und verstehen!“

Am vergangenen Samstag, dem 19. März 2022, veranstaltete die Partnerschaft für Demokratie in der VG Konz im Rahmen der Veranstaltungsreihe „In Vielfalt geeint – Europa entdecken und verstehen“ eine Bildungsfahrt zum Europäischen Museum nach Schengen (Luxemburg). Vor Ort erhielten die Teilnehmer*innen einen spannenden und informativen Überblick zum Schengener Abkommen und erfuhren bei der kurzweiligen Führung „Schengen lebt“, warum ein Europa ohne Grenzen gerade in der heutigen Zeit so wichtig ist. Im Museumscafé konnten die Teilnehmer*innen ihre Eindrücke über das Erfahrene austauschen, bevor die Heimreise entlang der südlichen Weinmosel erfolgte.

Am 09. April wird außerdem Luxemburg als Sitz des Gerichtshofs der Europäischen Union und des Europäischen Rechnungshofes besucht. Im Rahmen der Stadtführung „Luxemburg, eine europäische Hauptstadt“ werden u.a. das Cercle Cité, das Europahaus, das Robert-Schuman-Geburtshaus sowie das Plateau Kirchberg mit dem Europaviertel besichtigt (ca. 3 Std.). Im Anschluss haben die Teilnehmer*innen zudem die Möglichkeit, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden.

Für weitere Informationen bzw. für die Anmeldung wenden Sie sich bitte an die VHS Konz. Tel.: 06501 – 604321; E-Mail: konz@kvhs.trier-saarburg.de

Die Veranstaltungsreihe wird organisiert von der Koordinierungs- und Fachstelle der
Partnerschaft für Demokratie in der VG Konz und gefördert vom Bundesministerium
für Familien, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms
„Demokratie leben!“

Am Montagabend, 7. März fand die erste Sitzung des Begleitausschusses im Jahr 2022 statt. Auf der Tagesordnung der digitalen Sitzung stand, neben den Berichten zu den aktuellen Aktivitäten vom Federführendem Amt, der Koordinierungs- und Fachstelle und der Vorstellung neuer Projektanträge, vor allem die Auswertung des Programmjahres 2021. Ständige präsent und zentrales Thema war aber der Angriffskrieg des russischen Regimes um Wladimir Putin und die große Welle der Solidarität und Hilfsbereitschaft in der Stadt und Verbandsgemeinde Konz und in ganz Europa.

Gleich zu Beginn der Sitzung fasste der Vorsitzende des Ausschusses Herr Guido Wacht seine persönlichen Gedanken zu den Ereignissen der vergangenen Tage zusammen und auch die anschließenden Wortmeldungen der Anwesenden zeigten, wie groß die Sorge und Verunsicherung auf der einen, wie groß aber auch die Solidarität und die Bereitschaft zur Hilfe und Unterstützung auf der anderen Seite ist. So war es einstimmiger Wunsch der Mitglieder des BGA ein sichtbares Zeichen zu setzen und eine Kundgebung "Aktiv werden gegen den Krieg - Für Frieden. Für ein solidarisches und demokratisches Europa." in Konz zu initiieren.

Beim Rückblick auf das Jahr 2021 der von der Koordinierungs- und Fachstelle vorgetragen wurde zeigte sich, dass trotz der Corona bedingten Schwierigkeiten viele Kooperationen auf- und ausgebaut und eine Vielzahl an Projekten umgesetzt werden konnte. Einen besonderen Schwerpunkt bildeten die Projekte rund um das Aktionsjahr "1700 Jahre jüdisches Leben". Neben diesen konnten 2021 insgesamt alleine durch den Aktions- und Initiativfonds 11 Projekte unterstützt werden. Insgesamt wurden über 6000 Menschen durch die Aktivitäten erreicht. Auch die Ziele, die für das Jahr 2021 gesetzt wurden, konnten durch die Aktivitäten der PfD, durch die verschiedenen Projekte, die aus dem Aktions- und Initiativfonds unterstützt wurden, und durch die durch den Jugendfonds geförderten Maßnahmen des Jugendforums weitestgehend erreicht werden. In der anschließenden Aussprache wurde herausgestellt wie wichtig das Bundesprogramm "Demokratie leben" und desses Beitrag für ein solidarisches und demokratisches Miteinander für die Kommune sei und es wurde darauf hingewiesen, dass durch die PfD ein ausgewogenes Angebot an Projekten und Maßnahmen für alle Menschen, unabhängig von Nationalität, Geschlecht, Hautfarbe o.ä. unterstützt und wo erforderlich initiiert werden solle.

Für das laufende Jahr wurden drei weitere Projektanträge eingereicht, die im nichtöffentlichen Teil allesamt positiv beschieden wurden. Dazu zählen das Projekt „VerstehMal : Das Rathaus pädagogische Lernhefte für Grundschulen“, bei dem Kinder auf altersgerechte Art und Weise etwas über die Arbeit und Funktionsweise von Politik und Verwaltung erlernen können. Nach dem großen Erfolg der Aktivitäten anlässlich des Jubiläumsjahres "1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland" wird mit dem Projekt „Jüdisches Leben in der Grenzregion“ die Geschichte und Tradition unter dem besonderen Focus und mit Blick auf das Thema Europa, das im Jahr 2022 Schwerpunktthema der PfD Konz ist, in dem Blick genommen. Als Folgeprojekt gilt auch das Projekt „In Vielfalt geeint - Europa entdecken und verstehen! II" bei dem die Information über und der Besuch der Institutionen der EU in Brüssel und Straßbourg im Mittelpunkt steht. Außerdem wurde der Mikrofonds um weitere 2000 Euro aufgestockt.