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Am Donnerstag, 17. November, findet von 18 bis 20 Uhr die zweite regionale Demokratiekonferenz mit dem Titel "Kartenhaus Europa? – Auswirkungen nationalistischer Strömungen am Beispiel Frankreichs auf die EU“ statt. Gemeinsam mit Dr. Katarina Barley, Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments und Prof. Dr. Joachim Schild von der Universität Trier wollen wir der Frage nachgehen welche Folgen nationalistische Strömungen für die Europäische Union haben.

In der Stichwahl um das Amt des französischen Präsidenten im April erhielt Marine Le Pen, Kandidatin der rechtsradikalen Partei „Rassemblement National“ (RN) über 41 Prozent der Stimmen. Zentrales Konzept des RN ist „Franzosen zuerst!“ Im Wahlkampf forderte die Partei u. a. den Austritt Frankreichs aus dem Schengener Abkommen.

Wie kommen solche nationalistischen Strömungen auf und welche Auswirkungen haben sie auf die Europäische Union? Wie begründen die Nationalisten ihre Forderungen und welche Möglichkeiten gibt es, dieser Sichtweise entgegenzutreten? Diese und viele weitere Fragen werden im Rahmen der Veranstaltung diskutiert.

Veranstalter sind die Partnerschaft für Demokratie in der VG Konz, Partnerschaft für Demokratie in der VG Saarburg-Kell, Partnerschaft für Demokratie in der VG Schweich, Partnerschaft für Demokratie in den VGs Hermeskeil und Ruwer und die Partnerschaft für Demokratie in der Stadt Trier. Unterstützt wird die Übertragung vom Offenen Kanal Trier.

Die Demokratiekonferenz findet digital via ZOOM statt. Eine Einwahl ist über folgenden Link möglich:
https://us06web.zoom.us/j/89229604725?pwd=WDFIRjhUbUcreUs3MHlpTFczWXY2Zz09
Die Veranstaltung wird zudem im Offenen Kanal Trier sowie über Youtube live übertragen.

Am Donnerstag, 4. November findet um 18 Uhr unsere erste regionale Demokratiekonferenz mit dem Titel "Nach der Krise ist vor der Krise - Ist unsere Demokratie in Krisenzeiten wettbewerbsfähig?" statt. Gemeinsam mit Katja Gloger, Journalistin und Mitautorin des Buches „Ausbruch – Innenansichten einer Pandemie“, werden wir im Rahmen eines Online-Vortrag mit Diskussion der Frage nachgehen, ob unsere Demokratie in Krisenzeiten wettbewerbsfähig ist.

Seit eineinhalb Jahren beherrscht ein Virus unser Leben. Tagtäglich erfahren wir aus den Nachrichten wie sich die Pandemie in verschiedenen Staaten entwickelt. Zwischenzeitlich mutierte der Umgang mit der Pandemie zu einem weltweiten Systemwettbewerb zwischen Demokratien, Autokratien und Diktaturen. Können demokratische Rechtsstaaten in globalen Krisenzeiten mithalten? Waren autoritäre Regime in der Bekämpfung effizienter und schneller? Haben wir aus den Erfahrungen im Umgang mit der Pandemie für zukünftige Krisen gelernt? Diese Fragen wollen wir im Rahmen der Demokratiekonferenz beleuchten. Katja Gloger war langjährige »Stern«-Korrespondentin in Russland und in den USA. Gemeinsam mit ihrem Mann Georg Mascolo schrieb sie 2021 das Buch „Ausbruch – Innenansichten einer Pandemie“.

Die Demokratiekonferenz findet digital statt. Eine Teilnahme ist ohne Voranmeldung über das Format Zoom möglich. Eine Einwahl ist über Zoom ab 17:45 Uhr möglich unter:
https://us06web.zoom.us/j/89459424409?pwd=YUIyYXZISTVLdENab2xaTFcyTDhZQT09
Meeting-ID: 894 5942 4409
Kenncode: 564992

Telefonische Einwahl:
+49 69 7104 9922 oder +49 69 3807 9883
Meeting-ID: 894 5942 4409
Kenncode: 564992

Die Veranstaltung wird zudem im Offenen Kanal Trier sowie über Youtube live übertragen.

Veranstalter sind die Partnerschaft für Demokratie in der VG Konz, Partnerschaft für Demokratie in der VG Saarburg-Kell, Partnerschaft für Demokratie in der VG Schweich, Partnerschaft für Demokratie in den VG Hermeskeil und Ruwer und die Partnerschaft für Demokratie in der Stadt Trier. Unterstützt wird die Übertragung vom Offenen Kanal Trier.

Die siebte Demokratiekonferenz der Partnerschaft für Demokratie in der VG Konz, die am 24. August stattfand, war eine besondere. Und das sowohl organisatorisch wie auch inhaltlich. Am Ende stand aber trotz der aktuellen Corona-bedingten Auflagen für die Durchführung ein neues Zielsystem, das im Rahmen der Konferenz festgelegt wurde.

Anders als in den Vorjahren, als die Konferenzteilnehmer eng an Stellwänden zum Diskutieren zusammen standen oder in Tischrunden ihre Anliegen und Ideen formulierten, fand die diesjährige Konferenz mit gebührendem Abstand statt. So weit die etwa 30 Teilnehmenden in der Sporthalle in Konz-Oberemmel auch auseinander saßen, so nah waren sie doch bei der Beurteilung der Wichtigkeit der Arbeit der PfD und der Formulierung der Ziele für die kommenden Jahre beieinander. Folglich wurden auch die drei Leitziele „Demokratie fördern“, „Vielfalt gestalten“ und „Extremismus vorbeugen“, sowie die dazugehörigen Mittler- und Handlungsziele, nach kurzer Diskussion und mit einigen Anmerkungen verabschiedet.

Das Zielsystem, in das neben den Erkenntnissen aus der 2019 durchgeführten Situations- und Ressourcenanalyse auch Elemente des bisherigen Zielsystems der Förderperiode 2015-2019, sowie die Ergebnisse der Demokratiekonferenz 2019 eingeflossen sind, dient fortan als Grundlage für die Arbeit und Umsetzung der PfD Konz. Wie vielfältig die Möglichkeiten und Themen hier sein können, zeigten die im Rahmen der Konferenz vorbetragenen Berichte aus den derzeit laufenden und den geplanten Projekten.

Um die Ziele zu erreichen, braucht es die Mithilfe vieler Akteure vor Ort. Jede Organisation, jeder Verein und jede einzelne Person kann mit eigenen Projekten in der Verbandsgemeinde Konz mitmachen. Eine fachliche und finanzielle Förderung durch die PfD ist dabei grundsätzlich möglich.

Für weitere Fragen stehen die Mitarbeiter der Koordinierungs- und Fachstelle der PfD Konz unter der Telefonnummer 06501-94 05 0 oder per Mail unter info@demokratie-leben-konz.de gerne zur Verfügung.

Das aktuelle Zielsystem, weitere Infos für Interessierte und die Unterlagen für die Antragstellung sind >hier< als Download abrufbar.

Am Montag, 24. August, 17 Uhr findet die siebte Demokratiekonferenz der Partnerschaft für Demokratie (PfD) in der Verbandsgemeinde Konz statt, zu der alle Interessierten herzlich eingeladen sind.
Im Mittelpunkt der Konferenz steht diesmal das Zielsystem für die Förderperiode 2020-2024. Das Zielsystem, das u.a. auf der Grundlage einer Situations- und Ressourcenanalyse, sowie den Ergebnissen der Demokratiekonferenz 2019 entstanden ist, wird im Rahmen der Konferenz final verabschiedet werden. Die ursprünglich für das erste Quartal geplante Veranstaltung musste aufgrund der Corona-Pandemie mehrfach verschoben werden.

Im Rahmen der Demokratiekonferenz berichten die Koordinierungs- und Fachstelle außerdem über aktuelle Entwicklungen und Projekte sowie über die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Arbeit der PfD.

Die Demokratiekonferenz findet in der Sporthalle in Konz-Oberemmel, Im Großengarten statt. Der Eintritt ist frei. Der Zugang ist barrierefrei. Aufgrund eingeschränkter Platzkapazitäten wird um Anmeldung bei der Koordinierungs- und Fachstelle per Mail (info@demokratie-leben-konz.de) oder Telefon (06501 94 05 0) gebeten.

Der erste Beigeordnete der VG Konz, Guido Wacht bei der offiziellen Begrüßung.

Am vergangenen Montag fand die sechste Demokratiekonferenz der Partnerschaft für Demokratie (PfD) Konz statt. 30 Interessierte nutzen die Gelegenheit sich über die bisherigen Aktivitäten der PfD zu informieren und diskutierten angeregt über Ziele und Aktivitäten für die weitere Projektlaufzeit bis 2024.

Über 60 verschiedene Aktionen und Projekte, mehr als 8000 erreichte Personen und ein Gesamtbudget von über 350.000 € - so lässt sich in nüchternen Zahlen die PfD zusammenfassen. Hinter diesen Zahlen stehen aber viele engagierte Menschen, Träger und Vereine, die mit ihrem Engagement ein gemeinsames Ziel verfolgen - sie setzen sich für vielfältiges, gewaltfreies und demokratisches Miteinander ein.

Die Bedeutung der Ziele, die die PfD seit 2015 verfolgt hob auch der erste Beigeordnete Guido Wacht bei seiner Begrüßung hervor. Dominik Schnith, Projektkoordinator der Koordinierungs- und Fachstelle stellte danach die PfD und deren Aktivitäten vor und bat danach die Anwesenden sich in Gruppen weiter auszutauschen. Die im Rahmen der Diskussionen festgehaltenen Problem- lagen reichten von den Aktivitäten der Identitären Bewegung über die Anfälligkeit von Personen für Populismus und der daraus resultierenden Spaltung der Gesellschaft bis hin zu Diskriminierung von Menschengruppen, z.B. Lesben und Schwulen. Als mögliche Ansätze im Umgang mit den benannten Problemlagen wurden Workshops und Schulung ebenso genannt wie Begegnungsangebote, etwa in Form von einem Fest der "Kulturen". Auch die Idee einer Kampagne "Respekt", als Reaktion auf die zunehmend zu beobachtende Respektlosigkeit und das Ignorieren von gemeinsamen Grundregeln des Zusammenlebens und Miteinanders wurde formuliert.

Diese und die weiteren Ergebnisse der Konferenz werden nun in die Antragstellung für das Jahr 2020 mit einfließen. Wer noch Rückmeldungen geben möchte, kann dies gerne bis zum 6. September bei der Koordinierungs- und Fachstelle per Mail (info@demokratie-leben-konz.de) oder telefonisch (06501 94 05 0) tun.