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Der Beirat für Migration und Integration der Stadt Konz organisiert in diesem Jahr die Veranstaltungsreihe „Diversität verbindet: Frauen, Teilhabe & Rechte – Stimmen aus vier Ländern“.

Nach der erfolgreichen Auftaktveranstaltung im März mit dem Fokus auf den Iran findet am Samstag, 6. Juni 2026, 16:30 – 19:15 Uhr im Konzer-Doktor-Bürgersaal, Wiltinger Str. 10–12, Konz die nächste Veranstaltung statt.

Im Fokus steht diesmal Eritrea und die Situation der Frauen in diesem Land. Auf dem Programm steht dazu eine Präsentation über Themen wie Teilhabe, Sicherheit, (Wahl)rechte sowie über die familiäre, schulische, berufliche und politische Situation in Eritrea. Natürlich bleibt auch für Fragen und Austausch in einem offenen, einladenden Rahmen ausreichend Zeit.

Alle Interessierten – Bürgerinnen und Bürger, Frauen mit Migrations- oder Fluchtgeschichte und deren Familien, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aus Vereinen, Beratungsstellen, Schulen, Ehrenamt und Integrationsarbeit sowie Vertreterinnen und Vertreter der Kommunalpolitik – sind herzlich willkommen.

Der Beirat für Migration und Integration der Stadt Konz organisiert in den kommenden Monaten die Veranstaltungsreihe „Diversität verbindet: Frauen, Teilhabe & Rechte – Stimmen aus vier Ländern“. Los geht es mit der Auftaktveranstaltung am Samstag, 14. März 2026, 16:30 – 19:15 Uhr im Konzer-Doktor-Bürgersaal, Wiltingerstr. 10 – 12, Konz.

Die Veranstaltung ist Bestandteil der weltweiten Aktivitäten zum Weltfrauentag am 8. März und setzt ein klares Zeichen, dass Frauenrechte, Teilhabe und kulturelle Vielfalt zentrale Themen unserer Gesellschaft bleiben. Corinna Rüffer MdB wird einen Input geben und die Entwicklung der Frauenrechte in Deutschland sowie die aktuelle Situation skizzieren. Zweck der Reihe ist es, Wissen zu Frauenrechten und Gleichstellung zu erweitern und globale Perspektiven sichtbar zu machen.

Die Auftaktveranstaltung richtet den Blick auf den Iran und dessen konkrete Gegebenheiten in Bezug auf Frauenrechte. Durch das Interview mit zwei iranischen Frauen erhält das Publikum unmittelbare Einblicke in deren Erfahrungen, ergänzt durch Berichte zu familiären, schulischen und beruflichen Lebenslagen. Ziel ist zudem, Vernetzung, tragfähige Kooperationen und politische Bildung zu stärken sowie Raum für Austausch in einem offenen, einladenden Rahmen zu bieten.

Alle Interessierten – Bürgerinnen und Bürger, Frauen mit Migrations- oder Fluchtgeschichte und deren Familien, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aus Vereinen, Beratungsstellen, Schulen, Ehrenamt und Integrationsarbeit sowie Vertreterinnen und Vertreter der Kommunalpolitik – sind herzlich willkommen.

Etwa 40 Besucher:innen waren am vergangenen Samstag der Einladung der Koordinierungs- und Fachstelle der Partnerschaft für Demokratie in der Verbandsgemeine Konz und der Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises Trier-Saarburg in den Konzer-Doktor-Bürgersaal gefolgt, um der Vernissage der Ausstellung „100+ Jahre Frauenwahlrecht – eine Fortschreibung“ beizuwohnen.

Im Mittelpunkt stand die überarbeitete Wanderausstellung, die 2018 anlässlich des Jubiläums 100 Jahre Frauenwahlrecht erstellt, und die nun auf Initiative der Gleichstellungsbeauftragten im Landkreis und der Koordinierungs- und Fachstelle der Partnerschaft für Demokratie in der VG Konz fortgeschrieben, wurde.

Professorin Dr. Claudia Ritzi, Inhaberin der Professur für Politische Theorie und Ideengeschichte an der Universität Trier und zudem Senatsbeauftragte für den Schutz vor sexueller Belästigung ging im Rahmen ihres Impulsvortrag mit dem Titel: „Die Hälfte der Macht – oder halb so mächtig? Frauen in der deutschen Politik“ auf die Rolle der Frauen in der Politik ein. Es folgte eine angeregte Diskussion, bei der die anwesenden Frauen auch ihre persönlichen (politischen) Erfahrungen und Erlebnisse einbrachten und dabei auch auf die besonderen Herausforderungen für kommunalpolitisches Engagement von Frauen eingingen. Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung von einem Ensemble der Kreismusikschule Trier-Saarburg.

Noch bis zum 2. April ist die Ausstellung von montags bis freitags während der Öffnungszeiten im Konzer Rathaus, Am Markt 11 zu sehen. Interessengruppen, Schulen oder Initiativen, die Interesse daran haben die Ausstellung auszuleihen und im Rahmen eigener Veranstaltungen zu präsentieren, können sich gerne an die Fachstelle für Mädchenarbeit und Gewaltprävention im Jugendnetzwerk Konz unter 06501 94050 oder info@junetko.de wenden.

2018 blickten wir auf 100 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland zurück! Um das historische Ereignis für die Öffentlichkeit zu würdigen und anschaulich aufzuarbeiten, konzipierten die Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises Trier-Saarburg und der Verbandsgemeinden eine Wanderausstellung. Diese setzt das Frauenwahlrecht als Ausgangspunkt und zeigt historische Momente und politische Repräsentantinnen, die für die Gleichberechtigung von Frauen stehen. Sie schildert anschaulich den schwierigen und langen Weg von 1918 bis 2018.

Die Wanderausstellung hat ein bemerkenswertes Echo hervorgerufen und wurde deutschlandweit gezeigt. Sie ist mit ihrem Thema mehr denn je aktuell. Denn auch sieben Jahre später fragen wir uns: Wie sieht ein modernes Verständnis von Demokratie und Gleichberechtigung aus? Wann ist Gleichstellung erreicht? Und was können wir alle dazu beitragen? Nach wie vor sind Frauen in vielen Lebensbereichen und der Politik unterrepräsentiert und strukturell benachteiligt.

Um den Blick in die Zukunft zu lenken, wurde die Ausstellung fortgeschrieben und wird am Samstag, 15. März um 17 Uhr im Konzer-Doktor-Bürgersaal, Wiltinger Straße 10-12 in Konz erstmalig präsentiert.

Gefördert wurde die Fortschreibung, wie schon die Erstellung, durch die Partnerschaft für Demokratie in den Verbandsgemeinden Konz im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ mit Fördermitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Als Referentin begrüßen wir zur Vernissage Professorin Dr. Claudia Ritzi. Sie ist Inhaberin der Professur für Politische Theorie und Ideengeschichte an der Universität Trier und zudem Senatsbeauftragte für den Schutz vor sexueller Belästigung. Wir freuen uns auf ihren Impulsvortrag mit dem Titel: „Die Hälfte der Macht – oder halb so mächtig? Frauen in der deutschen Politik“. Anschließend wird es Raum für einen Austausch geben. Musikalisch begleitet wird die Veranstaltung von einem Ensemble der Kreismusikschule Trier-Saarburg. Gemeinsam mit der Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises Trier-Saarburg und den Austellungsmacherinnen freuen uns auf Sie und auf einen inspirierenden Abend.

In diesem Jahr wird das Grundgesetz (GG) 70 Jahre alt! Am 23. Mai 1949 trat es in Kraft, seit der Wiedervereinigung gilt es „für das gesamte deutsche Volk“. Insbesondere die Grundrechte (Artikel 1-19 des Grundgesetzes) sind von Bedeutung, da sie die Grundlage für ein friedliches Zusammenleben aller Menschen in Deutschland darstellen. Und dies ist umso bedeutsamer, wenn in einer vielfältigen Gesellschaft immer weniger Menschen kulturelle Wurzeln und Traditionen teilen.

Die Partnerschaft für Demokratie in der VG Konz möchte das 70jährige Jubiläum zum Anlass nehmen, um Möglichkeiten der Auseinandersetzung mit dem Thema zu schaffen: Welche Rechte habe ich? Wie möchte ich behandelt werden – und wie sollte ich andere behandeln? Wir rücken im Laufe des Jahres unterschiedliche Grundrechte in den Fokus. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen mit uns gemeinsam Demokratie zu (er)leben!

Artikel 3, Satz 2 des Grundgesetzes lautet „Männer und Frauen sind gleichberechtigt.“ Diesen Artikel stellen wir im Rahmen der Veranstaltung "Mehr Stolz, Ihr Frauen! - Femmage zwischen szenischer Lesung und Kabarett" am Sonntag, 3. November in den Mittelpunkt.
Seit 100 Jahren haben die Frauen in Deutschland das aktive und passive Wahlrecht. Eine der Pionierinnen und zugleich eine wunderbar witzige und innovative Autorin war Hedwig Dohm (1831-1919). Bereits 1873 forderte sie als Erste in Deutschland das Frauenwahlrecht und die völlige rechtliche, soziale und ökonomische Gleichberechtigung von Frauen und Männern. Ihre Texte haben bis heute nichts von ihrer Frische und Aktualität verloren.
Dohms Markenzeichen sind Witz und Ironie. Mit bekannten Zeitgenossen von Friedrich Nietzsche bis Georg Groddeck liefert sie sich in ihren Texten wahre Wortgefechte - wie gemacht für die Bühne und für das "Hedwig Dohm Trio" Nikola Müller, Isabel Rohner und Gerd Buurmann. Spannend, informativ und dabei höchst unterhaltsam stellen die beiden Herausgeberinnen der Edition Hedwig Dohm zusammen mit Schauspieler Gerd Buurmann Dohms Leben und Werk vor und geben dem Publikum Einblicke in die Geschichte der Frauenbewegungen. Eine Matinee, bei dem nicht nur viel gelernt, sondern auch viel gelacht werden kann!
Die Veranstaltung wird von der Koordinierungs- und Fachstelle der Partnerschaft für Demokratie in der VG Konz in Kooperation mit den Gleichstellungsbeauftragten Iris Molter-Abel (VG Konz) und Anne Hennen (Landkreis Trier-Saarburg) durchgeführt. Beginn ist um 11:30 Uhr im Kloster Karthaus, Brunostraße 23a. Der Zugang zum Veranstaltungsraum ist barrierefrei. Der Eintritt ist frei.