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Seit 1975 gibt es die Interkulturelle Woche (IKW) – zum inzwischen 18ten Mal beteiligt sich auch das Interkulturelle Netzwerk IN Konz an dieser bundesweiten Initiative. Koordiniert und organisiert wird die Veranstaltungsreihe „Interkulturelle Wochen Konz“, die in diesem Jahr unter dem Motto DAFÜR! steht, wieder von der Koordinierungs- und Fachstelle der Partnerschaft für Demokratie in der VG Konz.

Auf dem Programm stehen altbewährte und neue Veranstaltungsformate von verschiedenen Netzwerkpartnerinnen und -partnern für ganz unterschiedliche Alters- und Zielgruppen. Ob beim (Vor)Leseangebot „meet & read“, bei den Kochangeboten „Die Kongolesische Küche“ oder „Kochen kennt keine Grenzen“, beim Filmnachmittag „Sisterqueens“, dem Beratungsangebot „Berufliche Perspektiven in Deutschland“, beim „Internationalen Mitbringfrühstück“, einer „Interkulturellen Jam Session“ oder den Veranstaltungen zum Tag der offenen Moschee – es gibt auch diesmal wieder vielfältige Anlässe und Räume für Begegnung, Information und Diskussion. Weitere Infos finden Sie im beiliegenden Faltblatt.

Wir laden Sie herzlich ein, die Angebote der diesjährigen Interkulturellen Wochen in Konz zu besuchen. Nutzen Sie die Gelegenheit, Menschen aus anderen Kulturen oder mit anderen Religionszugehörigkeiten zu begegnen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen.

Lassen sie uns gemeinsam ein Zeichen: DAFÜR! setzen – für Vielfalt, Respekt, Demokratie und Zusammenhalt!

Für weitere Informationen stehen Plakat und Faltblatt mit den Infos zu den einzelnen Veranstaltungen als Download bereit.

Jugendliche, die einen Jugendaktionstag organisieren und sich über Themen austauschen, die sie bewegen, oder sich im Rahmen einer Jugendtour auf die Spuren der Demokratie begeben, um aus der Vergangenheit zu lernen; engagierte Frauen, die die Entwicklung rund um das Thema „Frauenrechte“ sowie „Frauen, die Politik machen/machten“ in den vergangenen 100 Jahren aufarbeiten und diese in einer Wanderausstellung präsentieren; Schüler:innen, die sich mit dem Schicksal der jüdischen Opfer der NS-Diktatur und dem aktuell zu beobachtenden Antisemitismus auseinandersetzen; Interessierte, die im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Wehrhafte Demokratie“ die Arbeit staatlicher Akteure zum Schutz der Demokratie in den Blick nehmen oder im Rahmen der Reihe „80 Jahre Kriegsende in Europa“ dafür sensibilisiert werden, sich kritisch mit der eigenen Geschichte auseinanderzusetzen; sowie Schulen und Kitas, die anlässlich des Vorlesetags das Thema „Vorlesen spricht deine Sprache“ aufgreifen – all das sind Projekte, die im Jahr 2025 durch die PfD in der VG Konz unterstützt wurden.

Auch im Kalenderjahr 2026 soll die Arbeit der PfD gemeinsam mit lokalen Initiativen und Akteur:innen fortgesetzt werden. Nachdem vor einigen Tagen der lange erwartete Förderbescheid eingegangen ist können ab sofort Projektanträge bewilligt werden!

Haben auch Sie Ideen für Projekte, die sich für die Förderung der Demokratie, für Vielfalt und gegen Extremismus einsetzen? Gerne unterstützen wir motivierte Menschen, Gruppen und Vereine in ihrem Engagement für die Demokratie vor Ort und entwickeln gemeinsam mit ihnen passende Angebote und Projekte.

Die Mitarbeiter:innen der Koordinierungs- und Fachstelle stehen Ihnen für Anfragen unter der Telefonnummer 06501 94050 oder per E-Mail an info@demokratie-leben-konz.de gerne zur Verfügung.

Seit über 10 Jahren setzt sich die Partnerschaft für Demokratie in der Verbandsgemeinde Konz aktiv für die Stärkung der demokratischen Strukturen und zivilgesellschaftlichen Netzwerke ein. Im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ werden Projekte unterstützt, die den demokratischen Zusammenhalt stärken, Vielfalt fördern und Extremismus vorbeugen. Ein sichtbares Zeichen der kommunalen Demokratieförderung ist das im vergangenen Jahr ins Leben gerufene Demokratie-Bündnis, das auf einer breiten zivilgesellschaftlichen Basis fußt.

Am Donnerstag, 19. Februar um 17 Uhr findet das Auftakttreffen des Demokratie-Bündnisses 2026 im Konzer-Doktor-Bürgersaal, Wiltinger Str. 10-12 in Konz statt. Gemeinsam mit den vielen Akteuren des breit aufgestellten zivilgesellschaftlichen Bündnisses der PfD Konz soll so die wertvolle Netzwerkarbeit fortgesetzt werden.

Auf der Agenda stehen neben dem Rückblick auf die Aktivitäten 2025 der Ausblick auf die geplanten Aktivitäten 2026 sowie die Vorstellung der Rahmenbedingungen zur weiteren Förderung der Demokratie in den Kommunen.

Der Fokus des Treffens liegt auf den Aktivitäten 2026. Hierzu sind die Teilnehmenden eingeladen sich in interaktiven Themenecken mit den Titeln "Ideenbörse: Von der Idee zum Projekt", "Antragswerkstatt: Vom Projekt zum erfolgreichen Förderantrag" und "Innovationsprojekte: Stärkung des sozialen Zusammenhalts in den Ortsgemeinden" auszutauschen.

Zum Treffen sind wie immer alle interessierten Bürger:innen, Ehrenamtlichen, Initiativgruppen, Vereine, Sozial- und Wirtschaftspartner herzlich eingeladen.

Seit vielen Jahren bietet der "Politische Salon Konz" einen Raum um über aktuelle politische Themen zu diskutieren. Am Sonntag, 28. September von 11 - 13 Uhr lädt die Initiative, die von politisch interessierten Konzer Bürger:innen ins Leben gerufen wurde, in den Konzer-Doktor Bürgersaal, Wiltinger Straße 10 - 12 in Konz ein. Im Vordergrund steht die Diskussion zwischen den Teilnehmenden. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, ihre Sicht der Dinge einzubringen, einen Standpunkt zu vertreten, auch wenn sie dabei noch unsicher sind, aber auch ohne Scheu Fragen zu stellen, auf die vielleicht niemand eine Antwort hat. In diesem Sinn wurden vom Politischen Salon schon etliche brisante und auch schwierige Themen erörtert. Inhaltlich beschäftigt sich die Initiative diesmal mit dem Thema „Geld oder Leben - Arbeiten wir zu wenig?“.

Vor dem Hintergrund der nun schon seit einiger Zeit in Deutschland gebremsten Dynamik wirtschaftlichen Wachstums wird aktuell wieder einmal die Frage nach dem Umfang der für die Wirtschaft zu erbringenden Arbeitsleistung gestellt. U.a. Vertreter der Bundesregierung und von Wirtschaftsverbänden plädieren beispielsweise für die Möglichkeit längerer täglicher oder wöchentlicher Arbeitszeiten, die Streichung von Feiertagen, die Erhöhung des Renteneintrittsalters, die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall oder eine stärkere Erwerbsbeteiligung von Frauen und Rentnern. Dabei ist grundsätzlich zu fragen, ob das Wachstumswachstum tatsächlich mit solchen Maßnahmen angekurbelt werden kann, denn das höchste Wirtschaftswachstum in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland wurde parallel zu einschneidenden Arbeitszeitverkürzungen erreicht. Andererseits haben sich im Vergleich zu diesen Zeiten die demographische Situation wie auch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen (verschärfte Rationalisierungsmaßnahmen, KI, Handelskonflikte und damit verbunden Tendenzen zur Deglobalisierung) verändert. Von den Gewerkschaften ebenso wie von Experten der Arbeitsmarktforschung wird Ideen zur Arbeitszeitverlängerung vehement widersprochen. Sie plädieren stattdessen beispielsweise für die flächendeckende Einführung einer 4-Tage-Woche mit einer Wochenarbeitszeit von etwa 30 Stunden oder einem 6-Stunden-Tag und einer arbeitnehmerfreundlicheren Arbeitszeitflexibilisierung.
Wer hat denn nun Recht und welches Konzept hat die größte Aussicht auf Erfolg? Damit wollen wir uns in der nächsten Veranstaltung des Politischen Salons befassen. Zur Einführung in die sicherlich kontroverse Diskussion werden Mitglieder des Orga-Teams ihre unterschiedlichen Standpunkte vortragen und begründen. So soll ein konstruktiver Streit angeregt werden, in dem dann vielleicht auch gangbare Kompromisse erkennbar werden.
(Text: Orgateam Politischer Salon Konz)

Das Angebot wird unterstützt durch die Partnerschaft für Demokratie in der Verbandsgemeinde Konz und gefördert vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben!".

Seit 1975 gibt es die Interkulturelle Woche (IKW) - seit 2009 beteiligt sich auch das Interkulturelle Netzwerk IN Konz an dieser bundesweiten Initiative. Koordiniert und organisiert wird die Veranstaltungsreihe „Interkulturelle Wochen Konz“ auch in diesem Jahr wieder von der Koordinierungs- und Fachstelle der Partnerschaft für Demokratie in der VG Konz.

Das Jubiläum „50 Jahre Interkulturelle Woche“ gibt Anlass zum Feiern aber auch Gelegenheit zu einer Standortbestimmung. Auf größer werdende Vorbehalte und Ängste, auf zunehmende Ausgrenzung, offenen Rassismus und die Zurückweisung von Menschen mit Migrationsgeschichte antwortet die Interkulturelle Woche mit einem klaren Statement: DAFÜR!
Wir sind überzeugt davon, dass die in vielerlei Hinsicht so unterschiedliche Menschen und Gruppen nicht nur ihren Platz in unserer Gesellschaft haben, sondern dass wir alle gegenseitig voneinander lernen können und als Gesellschaft von solcher Vielfalt profitieren. DAFÜR! gibt es die IKW - auch in Konz.
Um die Rechte jedes einzelnen Menschen schützen und eine gerechte Ordnung gewährleisten zu können, brauchen wir unsere freiheitliche Demokratie und eine funktionierende demokratische Kultur. Wir dürfen nicht müde werden, für unsere Demokratie zu kämpfen. DAFÜR! brauchen wir eine starke Demokratie.
Die IKW entfaltet ihre gesellschaftliche Kraft durch den persönlichen Einsatz vieler Aktiver in rund 750 Städten und Gemeinden in ganz Deutschland - auch in Konz. DAFÜR! lohnt sich der Einsatz im Rahmen der IKW.
Wir sind DAFÜR! – für jeden einzelnen Menschen und einen respektvollen, wertschätzenden Stil des Miteinanders in unserer Gesellschaft!

Wir laden Sie herzlich ein, die Angebote der diesjährigen Interkulturellen Wochen in Konz zu nutzen. Auf dem Programm stehen altbewährte und neue Veranstaltungsformate für ganz unterschiedliche Alters- und Zielgruppen. Ob bei einer „Internationalen Schnitzeljagd“, beim (Vor)Leseangebot „meet & read“, beim „Interreligiösen Brunch“, dem Diskussionsformat "Politischer Salon Konz", der Infoveranstaltung „Aus Stillstand wird Bewegung“, einer „Interkulturellen Jam Session“, den Veranstaltungen zum Tag der offenen Moschee, dem Begegnungsangebot "Einsteigen, mitwirken & Zukunft gestalten", einem „Internationalen Fußballturnier“ oder dem Sprachförderangebot „Stadt – Land – Natur“ – es gibt auch diesmal wieder vielfältige Anlässe und Räume für Begegnung, Information und Diskussion.
Für weitere Informationen stehen Plakat und Faltblatt mit den Infos zu den einzelnen Veranstaltungen als Download bereit.