Folgende Veranstaltungen, die durch die Partnerschaft für Demokratie in der Verbandsgemeinde Konz unterstützt und gefördert werden, finden in den kommenden Wochen statt:

Auftaktveranstaltung der Reihe "Frauen, Teilhabe & Rechte – Stimmen aus vier Ländern“
Samstag, 14. März, 16:30 - 19:15 Uhr
Konzer-Doktor-Bürgersaal; Wiltinger Straße 10 - 12, 54329 Konz
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Politischer Salon Konz: "Krankenhäuser oder Kranke Häuser"
Sonntag, 15. März, 11:00 - 13:00 Uhr
Konzer-Doktor-Bürgersaal; Wiltinger Straße 10 - 12, 54329 Konz
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Jugendforum vor Ort: Jugenddialog Kanzem
Freitag, 20. März, 17:00 Uhr
Bürgerhaus, 54441 Kanzem
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Jugendforum vor Ort: Jugenddialog Oberbillig
Freitag, 27. März, 17:00 Uhr
Pieterhaus, 54331 Oberbillig
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Jugendtour nach Berlin: Demokratie auf der Spur
Sonntag, 29. März bis Donnerstag, 02. April
Weitere Infos >hier<

Seit vielen Jahren bietet der "Politische Salon Konz" einen Raum um über aktuelle politische Themen zu diskutieren. Am Sonntag, 15. März von 11 - 13 Uhr lädt die Initiative, die von politisch interessierten Konzer Bürger:innen ins Leben gerufen wurde, in den Konzer-Doktor Bürgersaal, Wiltinger Straße 10 - 12 in Konz ein. Im Vordergrund steht die Diskussion zwischen den Teilnehmenden. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, ihre Sicht der Dinge einzubringen, einen Standpunkt zu vertreten, auch wenn sie dabei noch unsicher sind, aber auch ohne Scheu Fragen zu stellen, auf die vielleicht niemand eine Antwort hat. In diesem Sinn wurden vom Politischen Salon schon etliche brisante und auch schwierige Themen erörtert. Inhaltlich beschäftigt sich die Initiative diesmal mit dem Thema Krankenhäuser – oder Kranke Häuser?.

Trier, Saarburg, Daun, Gerolstein, Bitburg, Ehrang, Hermeskeil, Prüm – was haben all diese Orte gemeinsam? Sie alle haben oder zumindest hatten wenigstens ein Krankenhaus. In den letzten Jahren, teilweise Jahrzehnten, sind einige davon verschwunden, wenige gewachsen und der Rest musste das medizinische Angebot verkleinern. Und das alles geschah aus einem Grund: Krankenhäuser sind sehr (zu?) teuer, wie übrigens alle anderen Bereiche des Gesundheitswesens in Deutschland auch. Um die Kosten zumindest einigermaßen im Griff zu behalten und damit die Sozialbeiträge der Arbeitnehmer und Arbeitgeber nicht noch weiter ansteigen lassen zu müssen, gab es scheinbar nur eine Lösung: Krankenhäuser mussten weg oder ihr medizinisches Angebot anpassen. Die einzige Alternative schien die Bildung großer Krankenhäuser mit einem all umfassenden medizinischen Angebot zu sein. Derzeit gibt es noch weiter über 1000 Krankenhäuser in Deutschland, aber schon 2019 berechnete die Bertelsmann-Stiftung in einer Studie, dass die optimale Anzahl der Krankenhäuser in Deutschland „weit unter 600 liegen würde“.

Damit scheint klar, dass noch viel mehr Krankenhäuser geschlossen werden müssen. Unter rein kostenmäßigen Aspekten scheint das auf den ersten Blick auch unausweichlich. Doch gibt es keine Alternative? Sind Krankenhäuser wirklich nur eins, Kostenverursacher? Denn eigentlich sollen sie doch kranken Menschen helfen – geht also Ökonomie über Gesundheit?

Wie ist es dazu gekommen? Wer betreibt in Deutschland Krankenhäuser und wie sind sie finanziert? Haben wir jetzt zu viele oder vielleicht sogar zu wenige Krankenhäuser? Und wie ist das in unserer Region? Welche Rolle spielen private Krankenhäuser, die nicht nur Patienten versorgen, sondern auch Rendite abwerfen sollen?

Darüber soll geredet werden – und zwar auf der nächsten Veranstaltung des Politischen Salons Konz am 15. März unter dem Thema „Kranke(n) Häuser – Profit oder Patientenwohl?“. Es ist gelungen, hierfür einen renommierten Fachmann auf diesem Gebiet zu engagieren. Herr Andreas Degelmann ist einer der führenden Köpfe der Augustinusgruppe in Neuss, die dort u.a. mehrere Krankenhäuser betreibt. Er wird auf all diese Fragen eingehen und damit die Grundlage für eine sicherlich interessante Diskussion nicht nur über Krankenhäuser, sondern das Gesundheitswesen in Deutschland allgemein legen.

(Text: Orgateam Politischer Salon Konz)

Das Angebot wird unterstützt durch die Partnerschaft für Demokratie in der Verbandsgemeinde Konz und gefördert vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben!".

Das Jugendforum der PfD Konz gibt es seit 2015. In wechselnder Besetzung treffen und engagieren sich dort junge Menschen für eine vielfältige Kommune und leben Demokratie vor Ort. Dazu organisieren sie u.a. verschiedene Formate von und mit jungen Menschen um Demokratie zu fördern, Vielfalt zu gestalten und Extremismus vorzubeugen.

Als neues Format bieten wir gemeinsam mit der Mobilen Jugendarbeit in der Verbandsgemeinde Konz die Reihe "Jugendforum vor Ort - Jugenddialog "mitreden und mitessen" an. Unter diesem Motto startet am 20. März ein neues Format zur Jugendbeteiligung direkt vor Ort.

Du bist zwischen 12 und 17 Jahren alt und hast Bock, deine Ideen für deinen Ort einzubringen? Dann bist du hier genau richtig!
Was gefällt dir an deinem Wohnort – und was eher nicht? Was würdest du gerne verändern? Was fehlt dir? Oder hast du vielleicht schon konkrete Ideen für Projekte, die du in deinem Ort umsetzen möchtest?
Komm vorbei, quatsch mit uns und erzähl uns, was dich bewegt.
Wir wollen mit euch ins Gespräch kommen, eure Meinungen hören und gemeinsam überlegen, wie aus euren Ideen echte Projekte werden können.

Alle Termine findest du >hier<

Der Beirat für Migration und Integration der Stadt Konz organisiert in den kommenden Monaten die Veranstaltungsreihe „Diversität verbindet: Frauen, Teilhabe & Rechte – Stimmen aus vier Ländern“. Los geht es mit der Auftaktveranstaltung am Samstag, 14. März 2026, 16:30 – 19:15 Uhr im Konzer-Doktor-Bürgersaal, Wiltingerstr. 10 – 12, Konz.

Die Veranstaltung ist Bestandteil der weltweiten Aktivitäten zum Weltfrauentag am 8. März und setzt ein klares Zeichen, dass Frauenrechte, Teilhabe und kulturelle Vielfalt zentrale Themen unserer Gesellschaft bleiben. Corinna Rüffer MdB wird einen Input geben und die Entwicklung der Frauenrechte in Deutschland sowie die aktuelle Situation skizzieren. Zweck der Reihe ist es, Wissen zu Frauenrechten und Gleichstellung zu erweitern und globale Perspektiven sichtbar zu machen.

Die Auftaktveranstaltung richtet den Blick auf den Iran und dessen konkrete Gegebenheiten in Bezug auf Frauenrechte. Durch das Interview mit zwei iranischen Frauen erhält das Publikum unmittelbare Einblicke in deren Erfahrungen, ergänzt durch Berichte zu familiären, schulischen und beruflichen Lebenslagen. Ziel ist zudem, Vernetzung, tragfähige Kooperationen und politische Bildung zu stärken sowie Raum für Austausch in einem offenen, einladenden Rahmen zu bieten.

Alle Interessierten – Bürgerinnen und Bürger, Frauen mit Migrations- oder Fluchtgeschichte und deren Familien, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aus Vereinen, Beratungsstellen, Schulen, Ehrenamt und Integrationsarbeit sowie Vertreterinnen und Vertreter der Kommunalpolitik – sind herzlich willkommen.

Seit über 10 Jahren setzt sich die Partnerschaft für Demokratie in der Verbandsgemeinde Konz aktiv für die Stärkung der demokratischen Strukturen und zivilgesellschaftlichen Netzwerke ein. Im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ werden Projekte unterstützt, die den demokratischen Zusammenhalt stärken, Vielfalt fördern und Extremismus vorbeugen. Ein sichtbares Zeichen der kommunalen Demokratieförderung ist das im vergangenen Jahr ins Leben gerufene Demokratie-Bündnis, das auf einer breiten zivilgesellschaftlichen Basis fußt.

Am Donnerstag, 19. Februar um 17 Uhr findet das Auftakttreffen des Demokratie-Bündnisses 2026 im Konzer-Doktor-Bürgersaal, Wiltinger Str. 10-12 in Konz statt. Gemeinsam mit den vielen Akteuren des breit aufgestellten zivilgesellschaftlichen Bündnisses der PfD Konz soll so die wertvolle Netzwerkarbeit fortgesetzt werden.

Auf der Agenda stehen neben dem Rückblick auf die Aktivitäten 2025 der Ausblick auf die geplanten Aktivitäten 2026 sowie die Vorstellung der Rahmenbedingungen zur weiteren Förderung der Demokratie in den Kommunen.

Der Fokus des Treffens liegt auf den Aktivitäten 2026. Hierzu sind die Teilnehmenden eingeladen sich in interaktiven Themenecken mit den Titeln "Ideenbörse: Von der Idee zum Projekt", "Antragswerkstatt: Vom Projekt zum erfolgreichen Förderantrag" und "Innovationsprojekte: Stärkung des sozialen Zusammenhalts in den Ortsgemeinden" auszutauschen.

Zum Treffen sind wie immer alle interessierten Bürger:innen, Ehrenamtlichen, Initiativgruppen, Vereine, Sozial- und Wirtschaftspartner herzlich eingeladen.