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Foto: Andre Frick - Nvm Pictures

Unter dem Motto "Demokratie braucht dich - Haltung zeigen!" fand am Samstag, den 20. Juni auf dem Schulhof des Gymnasiums Konz die sechste Auflage von „Konz wird laut“ statt. Im Mittelpunkt stand das Engagement junger Menschen – auf kreative Weise in Form von Graffiti, Musik und Mitmachaktionen, bei denen beispielsweise T-Shirts und Taschen designt wurden. Die Veranstaltung war ein Gemeinschaftsprojekt, bei dem das Jugendforum Konz, gemeinsam mit dem Haus der Jugend Konz und erstmalig auch mit dem Gymnasium Konz zusammen kooperierte. Der Stadt- und Verbandsgemeinde Bürgermeister Guido Wacht betonte in seiner Begrüßungsrede, wie wichtig es für die Gesellschaft ist, Toleranz und Miteinander auszuleben. Schulleiterin Nadine Arendt ergänzte: „Es ist wichtig, dass Demokratie gelebt wird, nicht nur bei politischen Entscheidungen, sondern auch im Alltag“. Konz wird laut wird vom Bundesministerium für Bildung, Familien, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ gefördert.

Unter dem Motto "Demokratie braucht dich - Haltung zeigen!" findet am Samstag, 20. Juni ab 16:00 Uhr auf dem Schulhof des Gymnasiums Konz die sechste Auflage von „Konz wird laut“ statt – diesmal in Kooperation mit dem HdJ Konz und dem Gymnasium Konz.

Das Bühnenprogramm startet gegen 16 Uhr mit Theater- und Musikbeiträgen. Im Mittelpunkt steht diesmal das Engagement junger Menschen für die Demokratie. Natürlich gibt es wie gewohnt wieder jede Menge Musik mit den Schülerbands vom Gymnasium Konz und den Bands "No Recess", "Grindeye" und "Dorfterror" sowie "DJ Lū‘au". Abgerundet wird das ganze durch ein Graffiti-Angebot. Auch für Essen und Trinken ist wie immer bestens gesorgt. Alles von jungen Menschen gemacht ... aber nicht nur für junge Menschen!

Zur Veranstaltung sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. Der Zugang zum Veranstaltungsgelände ist barrierefrei.

Seit vielen Jahren bietet der "Politische Salon Konz" einen Raum um über aktuelle politische Themen zu diskutieren. Am Sonntag, 31. Mai von 11 - 13 Uhr lädt die Initiative, die von politisch interessierten Konzer Bürger:innen ins Leben gerufen wurde, in den Konzer-Doktor Bürgersaal, Wiltinger Straße 10 - 12 in Konz ein. Im Vordergrund steht die Diskussion zwischen den Teilnehmenden. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, ihre Sicht der Dinge einzubringen, einen Standpunkt zu vertreten, auch wenn sie dabei noch unsicher sind, aber auch ohne Scheu Fragen zu stellen, auf die vielleicht niemand eine Antwort hat. In diesem Sinn wurden vom Politischen Salon schon etliche brisante und auch schwierige Themen erörtert. Inhaltlich beschäftigt sich die Initiative diesmal mit dem Thema "Demokratie und Völkerrecht: erneuern oder abwickeln?".

Völkerrecht und Demokratie gelten weithin als Errungenschaften der modernen Gesellschaften, die aber in ihrer derzeitigen Ausgestaltung - so wird zunehmend argumentiert – den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts nicht mehr gerecht würden. Sowohl das Völkerrecht wie auch die Demokratie – so heißt es - steckten in einer Krise. Nicht nur das Völkerrecht wird faktisch außer Kraft gesetzt, auch die parlamentarische Demokratie steht unter Druck. Völkerrecht und Demokratie bedürfen der Erneuerung, die aber hochgradig umstritten und umkämpft ist. Vor diesem Hintergrund geht der Politische Salon Konz in seiner nächsten Veranstaltung am 31. Mai der Frage nach, welche Perspektiven sich insbesondere für das Völkerrecht abzeichnen.

Mit Frau Prof. Dr. Antje von Ungern-Sternberg konnte eine renommierte Expertin der Universität Trier für die Einführung in die dringliche Diskussion dieses schwierigen und komplexen Themas gewonnen werden. Ihr Vortrag steht unter dem Titel „Völkerrecht – hinreichend legitimiert, hinreichend durchsetzungsstark?“ In der anschließenden Diskussion wird es u.a. darum gehen, ob Völkerrecht und Demokratie in einem inneren Zusammenhang stehen. Muss internationales Recht durch nationale Staatsvölker legitimiert und muss nationales Recht durch internationale Anerkennung gesichert sein? Inwieweit fußen Freiheit und Sicherheit im nationalen wie auch im regionalen Rahmen auf dem Völkerrecht? Inwieweit wird Frieden durch Demokratie gesichert und gefördert? Wie können wir auch vor Ort auf die Weiterentwicklung von Demokratie und Völkerrecht einwirken, damit nicht letztendlich beide abgewickelt werden?

Die Veranstaltung findet am 31. Mai – Beginn wie immer um 11 Uhr - im Konzer-Doktor-Bürgersaal in der Wiltinger Straße in Konz statt.  Wir erwarten wieder eine rege und spannende Diskussion zu diesen grundlegenden Fragen, sowohl während der offiziellen Veranstaltung als auch anschließend im informellen Teil bei einem Glas Wein oder Sprudel.

(Text: Orgateam Politischer Salon Konz)

Das Angebot wird unterstützt durch die Partnerschaft für Demokratie in der Verbandsgemeinde Konz und gefördert vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben!".

Am Montag, 1. Juni um 17:00 Uhr findet das nächste Treffen des Demokratie-Bündnisses unserer Partnerschaft im Konzer-Doktor-Bürgersaal, Wiltinger Str. 10-12 in Konz statt. Gemeinsam mit den vielen Akteuren des breit aufgestellten zivilgesellschaftlichen Bündnisses der PfD Konz soll so die wertvolle Netzwerkarbeit fortgesetzt werden.

Im Mittelpunkt steht bei diesem Treffen der Blick auf die aktuelle Situation/ Lage der Demokratie und die vorhandenen Ressourcen in der VG Konz. Hierzu dürfen wir Dr. Michael Becker, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Sozialforschung in Frankfurt a. M. begrüßen. Er freut sich darauf im Austausch mit den regionalen Akteure deren Expertise zusammenzutragen. Die gesammelten Ergebnisse fließen in die Situations- und Ressourcenanalyse ein, die derzeit erstellt wird und die als Grundlage für die Arbeit der kommenden Jahre dienen soll.

Darüber hinaus wird natürlich auch über die aktuelle Arbeit vom Federführenden Amt und der Koordinierungs- und Fachstelle sowie über aktuelle Projekte und Vorhaben berichtet.

Zum Treffen sind wie immer alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, Ehrenamtlichen, Initiativgruppen, Vereine, Sozial- und Wirtschaftspartner herzlich eingeladen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Der Beirat für Migration und Integration der Stadt Konz organisiert in diesem Jahr die Veranstaltungsreihe „Diversität verbindet: Frauen, Teilhabe & Rechte – Stimmen aus vier Ländern“.

Nach der erfolgreichen Auftaktveranstaltung im März mit dem Fokus auf den Iran findet am Samstag, 6. Juni 2026, 16:30 – 19:15 Uhr im Konzer-Doktor-Bürgersaal, Wiltinger Str. 10–12, Konz die nächste Veranstaltung statt.

Im Fokus steht diesmal Eritrea und die Situation der Frauen in diesem Land. Auf dem Programm steht dazu eine Präsentation über Themen wie Teilhabe, Sicherheit, (Wahl)rechte sowie über die familiäre, schulische, berufliche und politische Situation in Eritrea. Natürlich bleibt auch für Fragen und Austausch in einem offenen, einladenden Rahmen ausreichend Zeit.

Alle Interessierten – Bürgerinnen und Bürger, Frauen mit Migrations- oder Fluchtgeschichte und deren Familien, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aus Vereinen, Beratungsstellen, Schulen, Ehrenamt und Integrationsarbeit sowie Vertreterinnen und Vertreter der Kommunalpolitik – sind herzlich willkommen.