Die Kochtreffen des Jugendforums haben sich in den letzten Jahren fest etabliert. Die Jugendlichen treffen sich regelmäßig, um beim gemeinsamen Kochen und Essen ins Gespräch zu kommen und von der Kultur des Anderen mehr zu erfahren. Aufgrund der Corona-Pandemie mussten die für das Frühjahr und den Sommer geplanten Treffen leider ausfallen. Nun gibt es aber neue Termine, an denen Jugendliche zum gemeinsamen Kochen eingeladen sind. Bedingt durch die Corona-Pandemie musste die maximale Teilnehmerzahl aber deutlich reduziert werden. Wer dabei sein möchte, der sollte sich also schnell anmelden!

Die nächsten Treffen finden am Donnerstag, 5. November und am Donnerstag, 10 Dezember, jeweils von 16:30 bis 19 Uhr statt.
Zu den Treffen, die vom Jugendforum in Kooperation mit dem Haus der Jugend organisiert und durchgeführt werden, sind alle Jugendlichen der VG Konz ab 12 Jahren eingeladen.
Wie bei den vorangegangenen Treffen übernehmen einige Jugendliche die Vorbereitung und bereiten internationale Rezepte vor, die dann gemeinsam gekocht werden. Neben dem Kochen besteht die Gelegenheit sich in einer ungezwungenen Atmosphäre kennenlernen, sich zu unterhalten und den Abend im Jugendcafé bei einer Runde Billard gemütlich ausklingen lassen.

Anmeldungen sind unter www.hdj-konz.de oder unter 06501-94050 erforderlich. Die Teilnahmegebühr beträgt 2,00 €. Das Treffen findet im Haus der Jugend Konz (Wiltinger Str. 48) unter den zum Zeitpunkt des Treffens allgemein gültigen Schutz- und Hygieneregeln statt. Das enstprechende Hygienekonzept bekommen die Teilnehmer*innen nach der Anmeldung zugeschickt.

Im Rahmen der Interkulturellen Wochen Konz hat die Koordinierungs- und Fachstelle der Partnerschaft für Demokratie in der VG Konz in Kooperation mit der mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus in Rheinland-Pfalz am vergangenen Donnerstag eine Fortbildung zum Thema „Rechtsextremismus hat viele Gesichter“ angeboten. Im November folgt ein Argumentationstraining gegen Stammtischparolen. Ziel der Veranstaltungen ist es zu informieren, zu sensibilisieren und Gegenstrategien zu entwickeln.

Bereits die Anschläge von Halle und Hanau haben gezeigt, welche Gefahr in Deutschland vom Rechtsextremismus ausgeht und wie hoch dessen Gewaltpotential ist. Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit ist jedoch längst kein singuläres Phänomen mehr. Wie die verschiedenen Vorfälle deutlich machen, handelt es sich hierbei vielmehr um ein gesamtgesellschaftliches Problem. Gleichzeitig haben sich das Erscheinungsbild und die Rhetorik der rechten Szene in den letzten Jahren verändert, sodass es mitunter schwierig ist, Personen mit nationalistisch- chauvinistischen Einstellungen zu erkennen.

Daher ist es umso wichtiger, über rassistische Argumentationsweisen und rechtsextremistische Strategien aufzuklären und zu zeigen, auf welche Weise rechte Gruppierungen und Parteien versuchen, ihre Ideologie in der Öffentlichkeit zu platzieren. Zu diesem Zweck hat die Koordinierungs- und Fachstelle der Partnerschaft für Demokratie in Konz in Kooperation mit der mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus in Rheinland-Pfalz am 24. September eine Fortbildung zum Thema „Rechtsextremismus hat viele Gesichter“ für pädagogisches Personal in Kitas, Schulen und der Jugendarbeit angeboten.

Die Teilnehmenden lernten hierbei nicht nur die verschiedenen Organisationsformen rechtsextremistischer Gruppierungen kennen, sondern erhielten zudem einen guten Einblick in die aktuellen Stilrichtungen (Kleidung, Musik etc.), Codes und Symbole, die innerhalb der Szene Verwendung finden. Zudem wurden Angebote und Programme vorgestellt, die im Bedarfsfall zur Unterstützung herangezogen werden können.

Diskriminierende, fremdenfeindliche und rassistische Einstellungsweisen begegnen uns leider täglich, häufig auch in Form von sogenannten Stammtischparolen. Aus diesem Grund bietet die Koordinierungs- und Fachstelle am Samstag, 14. November 2020 ein Argumentationstraining an, welches den Teilnehmenden neben dem entsprechenden Handlungswissen auch das argumentative Rüstzeug vermitteln soll, um in derartigen Situationen selbstsicher und couragiert reagieren zu können.

Für die Teilnahme ist eine vorherige Anmeldung erforderlich und ab sofort möglich unter www.junetko.de oder telefonisch unter 06501 – 94050.