Am Freitag, 18. Juni, 15 Uhr führt das "Hein Knack Theater" das Mitmach-Theaterstück "Gleich knallt´s" im Kloster Karthaus auf. Das Stück richtet sich an Kinder ab 5 Jahren und beschäftigt sich mit der Fragestellung, wie man bei Streit mit anderen angemessen reagieren kann. Den Kindern sollen Lösungswege aufgezeigt und sie dazu angeleitet werden vorbeugende Strategien zu entwickeln. Dazu werden die Kinder in das Stück mit einbezogen, sprechen über ihre Erfahrungen und machen Lösungsvorschläge.
Das Angebot, das von der Kreisweiten Fachstelle Gewaltprävention, Konfliktmediation und Mädchenarbeit des Jugendnetzwerk Konz e.V. organisiert wird, ist Teil der Gewaltpräventionswochen im Landkreis Trier-Saarburg und der Stadt Trier und wird aus Mitteln des Mikrofonds der PfD Konz gefördert. Der Eintritt ist frei.

Die Aufführung findet unter den am Veranstaltungstag gültigen Corona-Regeln statt. Eine Anmeldung ist erforderlich.

Für Sonntag, den 13. Juni um 11 Uhr lädt der Kinder- und Jugendförderkreis Roscheid e.V. zu einer spannenden Online-Stadtführung durch die Beethovenstadt Bonn eine, die einen Einblick in das Leben des musikalischen Wunderkindes gibt und sein politisches Engagement im Zeitalter der Aufklärung und der Französischen Revolution zeigt.

Gemeinsam wird "digital" das Beethovenhaus besucht, Museum und Geburtsort des Komponisten, sowie die Orte, an denen Beethoven bereits als Kind sein Publikum in den Bann zog. Außerdem lernen die Teilnehmenden das Residenzschloss seines Mäzens und die Münsterkirche als Ort seines ersten öffentlichen Auftritts kennen. Natürlich wird auch Beethovens Lieblingskneipe und seine prekären Geschichten rund um seine Leidenschaft für Wein nicht vorenthalten.

Im Laufe des Spaziergangs wird auch einen Blick auf den politischen Einfluss des Künstlers geworfen. Beethoven wuchs im damals sehr liberalen Bonn auf, wo der Kurfürst sich den Werten der Aufklärung verschrieben hatte. Diese Überzeugung nahm er mit nach Wien, welches als Sitz der Monarchie, die wohl konservativste Stadt im Reich war. Seine Zeit in Bonn hat ihn stark geprägt, denn er hat sich Zeit seines Lebens für die Werte der Aufklärung und noch viel mehr für die Französische Revolution ausgesprochen, was in der Hauptstadt der Habsburger Monarchie eine echte politische Ansage war. Auch der Frage, welches humanistische Ideal in seiner 9. Symphonie, die heute unsere Europahymne ist, steckt wird im Rahmen des etwa 90 minütigen digitalen Stadtrundgangs nachgegangen.

Die Veranstaltung wird finanziell unterstützt durch die Partnerschaft für Demokratie in der Verbandsgemeinde Konz mit Mitteln aus dem Mikrofonds.

Die Teilnahme an der Veranstaltung, die via Microsoft Teams durchgeführt wird, ist kostenlos. Eine Anmeldung per E-Mail zum Erhalt des Einladungslinks durch eine unverbindliche Mail an info@kjfk.de ist aber notwendig.

KuF unterstützt bei der Entwicklung und Umsetzung von Projektideen

Demokratie fördern. Vielfalt gestalten. Extremismus vorbeugen. – so lauten die Ziele der Partnerschaft für Demokratie (PfD) in der Verbandsgemeinde Konz. Noch bis zum 30. Juni läuft die aktuelle Antragsphase, in der engagierte Menschen, Gruppen und Vereine sich um inhaltliche und finanzielle Unterstützung für ihre Projektideen rund um die Themen Demokratie und Vielfalt bewerben können.

Trotz der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie wurde durch den Begleitausschuss in diesem Jahr bereits 14 Projekten eine finanzielle Unterstützung durch die PfD zugesagt. Dazu zählen u.a. Theaterangebote für Kinder, die sich mit den Themen Vielfalt und Gewaltprävention beschäftigen, ein Deeskalationstraining und ein Argumentationstraining gegen Stammtischparolen, eine Veranstaltungsreihe „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“, eine Kampagne für mehr RESPEKT im alltäglichen Miteinander und eine Ausstellung mit Rahmenprogramm zur Deportation jüdischer Menschen aus der Region Trier-Luxemburg vor 80 Jahren.

Haben auch Sie Ideen für Projekte, die sich für die Förderung der Demokratie, für Vielfalt und gegen Extremismus einsetzen? Gerne unterstützen wir motivierte Menschen, Gruppen und Vereine in ihrem Engagement für die Demokratie vor Ort.
Um die Projektentwicklung und die Antragstellung möglichst frühzeitig abzustimmen wird angeraten vom Angebot der fachlichen Beratung und Unterstützung vor der Antragseinreichung Gebrauch zu machen. Über die Anträge, die bis zum 30. Juni eingereicht werden, berät und beschließt der Begleitausschuss in seiner nächsten Sitzung am 12. Juli.

Unabhängig von den oben genannten Fristen besteht die Möglichkeit Klein- und Kleinstprojekte aus dem Mikrofonds fördern zu lassen. Projekte die aus dem Mikrofonds gefördert werden können schneller und mit weniger Antragsaufwand für die Antragsteller umgesetzt werden. Die maximale Fördersumme je Einzelprojekt liegt hier bei 750,-€ (gegenüber 5000,-€ bei Anträgen auf Unterstützung aus Aktions- und Initiativfonds).

Die Mitarbeiter der Koordinierungs- und Fachstelle (KuF) steht für Anfragen unter der Telefonnummer 06501-94 05 0 oder per Mail unter info@demokratie-leben-konz.de gerne zur Verfügung.