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In diesem Jahr finden bundesweit und auch regional viele Veranstaltungen zum Themenschwerpunkt „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ statt. Darüber hinaus jährt sich in diesem Jahr am 16. Oktober auch zum 80. Mal der Tag der ersten Deportation jüdischer Menschen aus der Region Trier-Luxemburg. Diese beiden Ereignisse bilden den übergeordneten Rahmen für zwei Projekte, über die der Begleitausschuss in seiner gestrigen Sitzung beraten hat.

Als Beitrag „gegen das Vergessen“ und zur Erinnerungsarbeit, sowie zur Sensibilisierung für Antisemitismus in seinen verschiedenen Erscheinungsformen, und um ein Bewusstsein für die reichhaltige Kulturgeschichte des jüdischen Lebens zu schaffen, beschreibt der Verein "Gedenken und Gestalten e.V." seine beiden Projekte.

Während das Ausstellungsprojekt »Jetzt wissen wir, wie schön die Heimat ist« den Überlebenskampf jüdischer Deportierter aus Luxemburg und der Trierer Region im Ghetto Litzmannstadt und ein darauf abgestimmtes Bildungsprogramm, insbesondere für junge Menschen, zum Gegenstand hat, möchte das zweite Projekt, das als Rahmenprogramm zur Ausstellung konzipiert ist, u.a. mit dem Teilprojekt "Meet Klezmer" ein Bewusstsein für die reichhaltige Kulturgeschichte des jüdischen Lebens schaffen und durch die Einbindung von und die Begegnung mit Gastmusiker*innen ein Beitrag gegen Fremdenfeindlichkeit leisten. Geplant sind darüber hinaus weitere ausstellungsbegleitende kulturelle Veranstaltungen und Ausstellungsführungen im Zeitraum Oktober/ November.

Der Begleitausschuss bewilligte beide Projekte und stockte zudem die Mittel im Mikrofonds um 1000 Euro auf.

Nach dem großen Erfolg mit der Konzertveranstaltung "Konz wird laut", die im vergangenen Jahr unter dem Motto "Demokratie statt Rechtsruck" stand, hat unser Jugendforum auch für 2019 wieder ein Konzert samt Rahmenprogramm organisiert.

Die Veranstaltung "Konz wird laut #2" steht  unter dem Motto “Wasser ist Leben”. Die jungen Leute des Jugendforums möchten auf die Problematik der Wasserknappheit auf der Welt aufmerksam machen.
Zu diesem Thema haben sie für diesen Abend die Gründerin von IZULU - Water aus Luxemburg eingeladen, um über ihre Projekte in Afrika zu berichten.
Anschließend rocken verschiedene regionale Bands die Halle. Für diese Benefizveranstaltung zu Gunsten von IZULU verzichten die Bands Kuß‘n Groove, Dorfterror, Souloud und Fehl-Tritt an diesem Abend auf ihre Gagen.
IZULU - Water ist eine Non-Profit-Organisation, die in Südafrika (in der ärmsten Provinz Kwazulu Natal) Menschen den kostenlosen, direkten Zugang zu Wasser ermöglicht. IZULU verbindet dies mit Müllsammel- und Umweltbildungsmaßnahmen vor Ort, die in Schulen vor Ort durchgeführt werden. IZULU arbeitet direkt vor Ort mit lokalen Partnern.

Die Veranstaltung findet in der Halle des Gymnasiums Konz im Schulzentrum in der Hermann-Reinholz-Straße statt. Zur Veranstaltung sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. Der Zugang zum Veranstaltungsraum ist barrierefrei.

Vor einigen Wochen sind Jugendliche, die in der VG Konz leben, mit dem Anliegen an das Jugendnetzwerk Konz herangetreten in Konz eine Veranstaltung, u.a. mit jungen regionalen Bands zu veranstalten, um ein Zeichen zu setzen und auf Missstände, die es auch in der Region Konz gibt, aufmerksam zu machen. Mit der Unterstützung des Jugendnetzwerk Konz bzw. den dort angesiedelten Bereichen "Koordinierungs- und Fachstelle der Partnerschaft für Demokratie" und "Haus der Jugend - Konz" wurden die Planungen für die Veranstaltung konkretisiert.

Für den 9. November, einem sehr geschichtsträchtigen Datum in der deutschen und europäischen Geschichte, wurde gemeinsam die Veranstaltung „Konz wird laut - Demokratie statt Rechtsruck“ geplant. Ziel der Veranstaltung ist es einerseits die (jungen) Menschen in Konz für rechte Musik und Symbolik zu sensibilisieren. Hierzu referiert Bastian Drumm (Kontaktstelle Holler e.V., Kusel). Andererseits soll mit der Veranstaltung ein hörbares Zeichen für Offenheit, Toleranz und Vielfalt und gegen jede Form von Extremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit entsprechend dem Motto der PfD Konz „Konz – viele Farben eine Stadt“ gesetzt werden.

Das Konzert findet in der evangelischen Kirche Konz-Karthaus statt und wird durch die Partnerschaft für Demokratie in der VG Konz, das Jugendnetzwerk Konz und die evangelische Kirchengemeinde Konz unterstützt. Die regionalen Bands „Freidenkeralarm“, „First Men on Mars“, „Stevie´s 7“ und „Dorfterror“ treten auf.
Zu dem Konzert sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.