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Miteinander reden: offen, ehrlich, überparteilich – mit diesem Anliegen wird z.Zt. in Konz auf Initiative einer kleinen Gruppe parteiloser, aber politisch interessierter Bürgerinnen und Bürger ein neues Forum der Information und des Meinungsaustauschs über politische Themen und Begriffe ins Leben gerufen.

Der erste Politische Salon Konz findet statt am 4. Februar um 11 Uhr in Konz in der Weinstube Luy statt und wird sich dem Begriff „Heimat“ widmen. Die Diskussion zu diesem Thema wird durch zwei kurze Einführungsvorträge (Dr. Karl-Heinz Frieden, Gemeinde- und Städtebund Rheinland-Pfalz und Thomas Zuche, Caritasverband Trier) eingeleitet und durch Herrn Christian Kremer (Trierischer Volksfreund) moderiert.
Der Eintritt ist frei!

Der Politische Salon Konz ist ein Projekt im Rahmen der Partnerschaft für Demokratie in der Verbandsgemeinde Konz und wird gefördert vom Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben!".
Unterstützt wird das Projekt von der Caritas in Konz, Projekt Flucht und Asyl. Dem Organisationsteam gehören Werner Grünewald, Ingrid Kurz-Scherf, Dorothee Malburg und Thomas Zuche an.

Flyer mit weiteren Infos

 

Etwa fünfzig Interessierte hatten sich am gestrigen Donnerstag im Kloster Konz-Karthaus eingefunden, um im Rahmen der vierten Demokratiekonferenz gemeinsam zu diskutieren.

Nach der Begrüßung durch den ersten Beigeordneten der VG Konz, Herrn Joachim Weber folgten Berichte zum Jugendforum und zu den Projekten, die im Jahr 2017 durch die Partnerschaft für Demokratie in der VG Konz (PfD) unterstützt werden. Hier zeigte sich, wie auch beim Blick in den Saal, die große Breite an Projektträgern und Menschen, die durch die PfD und die geförderten Projekte erreicht werden.

Nach dem Blick auf die PfD und ihre Entwicklung begrüßte Katarina Larrà von der Koordinierungs- und Fachstelle, die gemeinsam mit ihrem Kollegen Dominik Schnith die Veranstaltung moderierte Herrn Haci Halil Uslucan von der Universität Duisburg-Essen. Als Referent gab er einen informativen und kurzweiligen Input zum Thema Bedingungen und Chancen gelingender Integration von Zuwanderern. Sein Appell Ingetration als Chance zu sehen brachte er mit dem Satz "Kulturelle Vielfalt fördert die Kreativität und Produktivität." auf den Punkt. Im letzten Teil der Veranstaltung diskutierten die Konferenzteilnehmer gemeinsam anhand der Sätze "Man müsste ...", "Man sollte ..." und "Man könnte ..." um aus den formulierten Bedarfen neue Projektideen zu entwickeln. Als Rahmen diente dazu das kürzlich fortgeschriebene Zielsystem mit den Leitzielen "Integration (in die Einwanderungsgesellschaft) gestalten und fördern", "Menschenfeindlichkeit entgegenwirken" und "Kinder und Jugendliche beteiligen".

Ab sofort können Anträge für Projekte, die im Jahr 2018 umgesetzt werden sollen, gestellt werden. Weitere Informationen zur Antragstellung gibt es >hier<.