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Etwa fünfzig Interessierte hatten sich am gestrigen Donnerstag im Kloster Konz-Karthaus eingefunden, um im Rahmen der vierten Demokratiekonferenz gemeinsam zu diskutieren.

Nach der Begrüßung durch den ersten Beigeordneten der VG Konz, Herrn Joachim Weber folgten Berichte zum Jugendforum und zu den Projekten, die im Jahr 2017 durch die Partnerschaft für Demokratie in der VG Konz (PfD) unterstützt werden. Hier zeigte sich, wie auch beim Blick in den Saal, die große Breite an Projektträgern und Menschen, die durch die PfD und die geförderten Projekte erreicht werden.

Nach dem Blick auf die PfD und ihre Entwicklung begrüßte Katarina Larrà von der Koordinierungs- und Fachstelle, die gemeinsam mit ihrem Kollegen Dominik Schnith die Veranstaltung moderierte Herrn Haci Halil Uslucan von der Universität Duisburg-Essen. Als Referent gab er einen informativen und kurzweiligen Input zum Thema Bedingungen und Chancen gelingender Integration von Zuwanderern. Sein Appell Ingetration als Chance zu sehen brachte er mit dem Satz "Kulturelle Vielfalt fördert die Kreativität und Produktivität." auf den Punkt. Im letzten Teil der Veranstaltung diskutierten die Konferenzteilnehmer gemeinsam anhand der Sätze "Man müsste ...", "Man sollte ..." und "Man könnte ..." um aus den formulierten Bedarfen neue Projektideen zu entwickeln. Als Rahmen diente dazu das kürzlich fortgeschriebene Zielsystem mit den Leitzielen "Integration (in die Einwanderungsgesellschaft) gestalten und fördern", "Menschenfeindlichkeit entgegenwirken" und "Kinder und Jugendliche beteiligen".

Ab sofort können Anträge für Projekte, die im Jahr 2018 umgesetzt werden sollen, gestellt werden. Weitere Informationen zur Antragstellung gibt es >hier<.

Organisiert vom  Jugendnetzwerk Konz e.V. (JuNetKo) - „Soziale Arbeit an Schulen“ fanden am 6. und 7. April 2017 zwei ganztägige „Interkulturelle Trainings für pädagogische Fachkräfte“ im Haus der Jugend in Konz statt. Ziel der Veranstaltungen war es, pädagogische Fachkräfte aus den Bereichen Schule, Jugend und Kindertageseinrichtungen für ‚eigene‘ wie ‚fremde‘ kulturelle Prägungen zu sensibilisieren. Zudem lernten die Teilnehmenden anhand von Fallbeispielen mögliche Fallstricke und kulturell bedingte Stolpersteine im Umgang mit Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund zu erkennen und etwaige Missverständnisse aufzulösen. Frau Dr. Mirjam Schneider (Islamwissenschaftlerin und Interkulturelle Trainerin) führte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch die Veranstaltungen.
Das Projekt wurde aus Mitteln des Aktionsfonds der lokalen Partnerschaft für Demokratie in der VG Konz gefördert.