Autoren-Archive: Malte Awolin

Bild: Eröffnung der Zirkusaufführung (Foto: Koordinierungs- und Fachstelle der Partnerschaft für Demokratie in der VG Konz; © alle Rechte vorbehalten/ all rights reserved)

Am Donnerstag, den 25. Juni 2026 luden die Schülerinnen und Schüler der Grundschule St. Johann in Konz-Könen alle Lehrerinnen und Lehrer sowie Eltern und Verwandte zur Aufführung ihres Demokratie-Zirkus‘ ein. Die zweistündige Aufführung stellte den Höhepunkt einer mehrtägigen Projektwoche dar, die die Schülerinnen und Schüler zusammen mit dem professionellen Familien- und Projektzirkus „Proscho“ verbracht hatten. Vielmehr noch als Glitzer, Kostüme, Jonglierbälle, Trapez und Drahtseilakt beeindruckte die Zirkusdarbietung dadurch, wie die Kinder mit ihren individuellen Fähigkeiten ins Zentrum gerückt wurden und gemeinsam als Teams auftraten. „Die Idee, einen Zirkus mit professionellen Zirkuspädagoginnen und -pädagogen an unsere Schule zu holen, hat mich sofort begeistert. Der Zirkus ermöglicht den Schülerinnen und Schülern auf einmalige Weise neue Erfahrungen zu sammeln, um ihre Talente – fernab des Schulalltags – zu entdecken und weiterzuentwickeln. Zugleich wachsen sie als Klassengemeinschaft noch stärker zusammen“, so Schulleiter Thomas Kürwitz, der für das Projekt die Weichen gestellt hatte. „Das war eine tolle Erfahrung, zu sehen, wie gut die Schülerinnen und Schüler mitgemacht haben, aufeinander geachtet haben und teilweise weit über sich hinausgewachsen sind“, ergänzt Verena Haubst, die Konrektorin der Grundschule. Letztlich habe das Projekt die gesamte Schule durchdrungen und auch die Zusammenarbeit der Lehrkräfte untereinander und im Zusammenspiel mit den Eltern gestärkt, resümiert Thomas Kürwitz. Für das Leitungsduo steht fest, dass dies nicht das letzte Projekt seiner Art gewesen ist. So werden bereits erste Ideen für ein vergleichbares Projekt in den nächsten Jahren an der Grundschule St. Johann in Konz-Karthaus gesammelt.

Ermöglicht wurde das Vorhaben durch die freundliche Unterstützung der Konzer-Doktor-Bürgerstiftung, der Nikolaus-Koch-Stiftung und der „Partnerschaft für Demokratie in der Verbandsgemeinde Konz“, gefördert im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ). Im Rahmen von „Demokratie leben!“ können Initiativen, Vereine und Verbände der VG Konz für Ihre Demokratie-Projekte Förderungen erhalten. Bei dem Antragsprozess werden Interessierte von der Koordinierungs- und Fachstelle der Partnerschaft für Demokratie in der VG Konz begleitet und unterstützt (E-Mail: m.awolin@junetko.de).

Bildungsfahrtenserie führt nach Speyer, Ramstein, Baumholder und in die Region Aachen

Die Koordinierungs- und Fachstelle bietet auch in der zweiten Jahreshälfte 2024 wieder eine Bildungsfahrtenserie an. Unter dem Reihentitel "Europa im Zeitalter der 'Polykrise' - Einblicke in verschiedene Krisenherde" werden die vier Fahrten angeboten. Am Mittwoch, den 16.10.2024 führt die Fahrt zum Thema "Antisemitismus" nach Speyer zu den SCHUM-Stätten. Die Bildungsfahrt am Dienstag, den 12.11.2024 zum Thema "75 Jahre NATO" hat die NATO-Airbase in Ramstein zum Ziel. Am Mittwoch, den 11.12.2024 wird zum Thema "75 Jahre NATO + 60 Jahre US-Stützpunkt" das Museum Engel in Baumholder besichtigt. Am Mittwoch, den 18.12.2024 wird die Bildungsfahrtenreihe mit dem Thema "Energiewende" beschlossen und führt uns in die Region Aachen zum Transformationsprojekt "Grüne Talachse Stolberg" und zum "Energeticon" in Asldorf. Anmeldungen sind ab Mittwoch, den 25.09.2024 über das Anmeldesystem möglich - Link: https://varaus2021.de/admin/?namespace=1. Die Plätze sind auf 48 Personen pro Fahrt begrenzt; zudem ist pro Fahrt und Person eine Gebühr in Höhe von 10 € per Überweisung zu entrichten.

Symbolbild, Quelle: pexels-pavel-danilyuk-7776203

Der Weg der zweiten Bildungsfahrt der Koordinierungs- und Fachstelle „Partnerschaft für Demokratie in der Verbandsgemeinde Konz“ führt nach Metz. Unter dem Titel „Robert Schuman und Jean Monnet – Architekten des europäischen Einigungswerkes“ werden am Donnerstag, den 25.04.2024, bis zu 48 Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit haben, das Robert Schuman-Haus nahe Metz unter fachkundiger Führung zu erleben. Etwas Zeit zur freien Verfügung in Metz rundet das Programm ab. Zum Anmeldesystem gelangen Sie hier: https://varaus2021.de

Die dritte und letzte Bildungsfahrt aus dieser Themenreihe findet im Juni 2024 statt und wird hier auf der Homepage bekannt gegeben. Zudem besteht die Möglichkeit, sich in einen E-Mail-Verteiler aufnehmen zu lassen, der auf den Anmeldestart aufmerksam macht (bei Interesse genügt eine kurze E-Mail an: info[at]demokratie-leben-konz.de mit dem Betreff: „Bitte um Aufnahme in den Verteiler“). Organisiert wird die Bildungsfahrt von der Koordinierungs- und Fachstelle „Partnerschaft für Demokratie in der Verbandsgemeinde Konz“, die durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ gefördert wird.

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Am Donnerstag, den 20. Juni 2024 geht es im Rahmen der dritten Bildungsfahrt der Koordinierungs- und Fachstelle „Partnerschaft für Demokratie in der Verbandsgemeinde Konz“ nach Verdun. Unter dem Titel „Helmut Kohl und François Mitterrand – Leitfiguren der deutsch-französischen Versöhnung“ wird jene Gedenkstätte aufgesucht, an der das ‚ikonische‘ Bild der beiden Politiker-Persönlichkeiten entstand. Unter fachkundiger Führung erfährt die Gruppe mehr über diesen geschichtsträchtigen Ort und das Wirken der beiden Politiker für die deutsch-französische Aussöhnung. Etwas Zeit zur freien Verfügung rundet das Programm ab. Diese Bildungsfahrt bildet den Abschluss der Themenreihe „Persönlichkeiten der europäischen Einigung“. Zur Anmeldung gelangen Sie hier: https://varaus2021.de

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Ausblick: In der zweiten Jahreshälfte findet eine weitere dreiteilige Bildungsfahrtenreihe statt. Unter dem Reihentitel „Europa in der Polykrise – Einblicke in die aktuellen Krisenherde“ werden drei Beispiele für gegenwärtige Krisen aufgegriffen und näher betrachtet. Dabei sollen u. a. das 75-jährigen Bestehen der NATO (Außen- und Sicherheitspolitik), die SCHUM-Stätten in Worms (Antisemitismus) und das Transformationsprojekt „Grüne Talachse Stolberg 2030“ bei Aachen (Energiekrise und Strukturwandel) aufgegriffen werden.

Nähere Informationen und Hinweise zur Anmeldung finden Sie zu einem späteren Zeitpunkt hier auf der Homepage. Zudem besteht die Möglichkeit, sich in einen E-Mail-Verteiler aufnehmen zu lassen, der auf den Anmeldestart aufmerksam macht (bei Interesse genügt eine kurze E-Mail an: info@demokratie-leben-konz.de mit dem Betreff: „Bitte um Aufnahme in den Verteiler“).
Organisiert werden die Bildungsfahrten von der Koordinierungs- und Fachstelle „Partnerschaft für Demokratie in der Verbandsgemeinde Konz“, die durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ gefördert wird.

Am Montag, den 11.12.2023 traf sich der Begleitausschuss der „Partnerschaft für Demokratie in der Verbandsgemeinde Konz“ zu seiner letzten Sitzung im Kalenderjahr 2023. Im Rahmen der öffentlichen Sitzung informierten das Federführende Amt und die Koordinierungs- und Fachstelle sowie das programmbegleitende Coaching über die aktuellen Entwicklungen im Bundesprogramm, über die zurückliegenden und geplanten Projekte sowie die Aktivitäten im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit. Weiterhin wurde über die Aktivitäten des Jugendforums im Rahmen der Sitzung berichtet. Als weiterer Berichtspart informierten sich die Mitglieder des Begleitausschusses über die aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen im Bereich der Sozialarbeit an Schulen.

Im Anschluss standen die Vorstellungen der eingereichten Projektanträge für 2024 im Zentrum. Im anschließenden nichtöffentlichen Teil der Sitzung wurden diese ausführlich beraten und über deren finanzielle Unterstützung mit Mitteln aus dem Aktions- und Initiativfonds entschieden. Nachdem für die einzelnen Projektanträge jeweils einstimmig votiert wurde, können die Umsetzungsvorbereitungen der Projekte für das Jahr 2024 „kostenneutral“ anlaufen, da die Projekte zunächst noch unter dem Vorbehalt der vorläufigen Haushaltsführung des Bundes stehen.

Nachfolgend werden die befürworteten Projekte vorgestellt, die das Programm der "Partnerschaft für Demokratie" im kommenden Jahr 2024 mitgestalten und bereichern.

  • Antrag: „Einrichtung eines Mikrofonds 2024 zur Unterstützung von Klein- und Kleinstprojekten“

Der Begleitausschuss hat sich dafür ausgesprochen, dass im nächsten Jahr 2024 erneut ein Mikrofonds eingerichtet werden soll. Dieser eröffnet eine niedrigschwellige Möglichkeit, demokratiestärkende Formate, Initiativen und Klein- bzw. Kleinstprojekte bis 750 EUR unterstützen zu können. Der Vorteil dieser Fördermöglichkeit besteht in einem deutlich reduzierten Antrags- und Berichtswesen, so dass beispielsweise auch Einzelpersonen ohne Vorkenntnisse einen vereinfachten Zugang zu Fördermitteln haben, um förderwürdige Projektideen ‚ins Leben bringen‘ zu können. Zudem werden auch diese Mikrofonds-Projekte von der Koordinierungs- und Fachstelle beratend begleitet. In dem Sinne: Herzliche Einladung zur Beantragung von Fördermitteln. Die zugehörigen Formulare finden Sie auf der Homepage der Koordinierungs- und Fachstelle hier: https://demokratie-leben-konz.de/mitmachen/downloads-und-formulare/

  • Antrag: „Persönlichkeiten des europäischen Einigungsprozesses“

Nachdem im Jahr 2023 eine historische Zeitreise zu den Anfängen der deutschen Demokratieentwicklung unternommen wurde (Mainzer Republik, Hambacher Schloss, Frankfurter Paulskirche), lädt die Koordinierungs- und Fachstelle 2024 zu einer Bildungsfahrtenreihe ein, die anlässlich der Europawahlen die europäischen Wurzeln in den Blick nimmt. Dabei werden charismatische Persönlichkeiten des europäischen Einigungsprozesses aufgegriffen und bedeutsame Orte ihres Wirkens aufgesucht. Voraussichtlich führen die Wege nach Bonn, Metz (F) und Verdun (F) (Änderungen ausdrücklich vorbehalten).

  • Antrag: „Europa im Zeitalter der 'Polykrise‘“

Spätestens seit der Finanzkrise nehmen sie zu, die verschiedenen Krisenherde, die auf Europa und Deutschland einwirken. Eine besondere Dynamik dieser Krisenhäufung ist es, dass sie nicht einfach nebeneinanderstehen und einzeln bearbeitet werden können, sondern sich teils auch gegenseitig beeinflussen, sich zum Beispiel einander verstärken können. Um sich in diesen Zeiten der Krise (neu) zu orientieren, werden im Rahmen des dritten Antrags drei aktuelle Krisenherde exemplarisch aufgegriffen und „aufgefächert“. Die dahinterstehenden Bildungsfahrten führen voraussichtlich nach Ramstein (NATO-Hauptquartier), Worms (SCHUM-Stätten) und Stolberg bei Aachen (Energie- und Transformationsprojekt „Grüne Talachse Stolberg“; Änderungen ausdrücklich vorbehalten).

  • Antrag: „Geschichte der jüdischen Gemeinde in Oberemmel“

Stellvertretend für das lokale Bündnis hat der Förderverein der Grundschule Oberemmel e. V. den Antrag für ein Erinnerungsprojekt in Oberemmel eingereicht. In diesem Rahmen soll die „Geschichte der jüdischen Gemeinde in Oberemmel“ weiter aufgearbeitet und an diese erinnert werden, u. a. durch Verlegung von Stolpersteinen, der Anbringung einer Gedenktafel sowie das Aufstellen einer Informationstafel. Zudem soll die Geschichte zielgruppenadäquat mit den Schülerinnen und Schülern der Grundschule thematisiert werden.